Reinigung
und Pflege von Linoleumböden
Linoleum mit Finish
Die Hersteller von Linoleumbelägen empfehlen den werksseitig aufgebrachten
Finish vor der ersten Pflegefilmbeschichtung nicht durch Grundreinigung zu
entfernen. Der werkseitige Pflegefilm ist wesentlich strapazierfähiger als
jede handelsübliche Polymerdispersion eignet sich als Basis für einen Pflegefilmaufbau
und eine spätere trockene Pflegefilmsanierung.
Beschichtung von Linoleum-Belägen mit Finish
Der Finish sollte mit einer roten Padscheibe angeschliffen und der Staub anschließend
mit einem Feuchtwischgerät entfernt werden. Danach erfolgt die Beschichtung
mit einer entsprechenden Polymerdispersion. Eine zu harte Dipersion sollte
nicht verwendet werden. Der Auftrag erfolgt mit einem geeignetem Reinigungstextil
( z. B. einem "Katzenfell" oder ähnlichem). Dabei beachten: Drei dünne Aufträge
sind besser als zwei Dicke. Ungeeignet für den Dispersionsauftrag sind Fransenmops
und ähnliches. Die Dosierung sollte mit einem Meßbecher erfolgen. Bei der
Ersteinpflege genügen zwei bis drei dünne Aufträge a ca. 25-30 ml/m2 mit genügend
Trockenzeiten zwischen den Aufträgen. Der Belag dudarf jedoch nicht zu offenporig
sein (z.B. infolge von unsachgemäßen Reinigungen).
Trockene Pflegefilmsanierung
Abgenutzte oder wesentlich die Optik beeinträchtigende Pflegefilme, können
durch eine trockene Pflegefilmsanierung saniert werden. Die trockene Sanierung
ist einer nasschemischen Grundreinigung stets vorzuziehen. Bei korkhaItigen
Linoleumbelägen kann es bei unterschiedlich starkem Anschleifen der Pflegefilmbeschichtung
bei unebenem Boden zu Beschädigungen der Linoleumoberfläche kommen, was unweigerlich
Reklamationen nach sich zieht. Die trockene Pflegefilmsanierung kann mit jeder
Einscheibenmaschine mit angeschlossenem Absaugaggregat und einem braunen Superpad
durchgeführt werden.
Grundreinigung
Für eine nasse Grundreinigung sollte in jedem Fall ein Grundreiniger in der
empfohlenen Anwendungskonzentration verwendet werden, der für Linoleumbeläge
konzipiert ist (Gebrauchskonzentration pH-Wert < 9,5). Nach der empfohlenen
Einwirkzeit wird die Fläche mit einer Maschine und einem hierzu geeigneten
roten (max. grünen) Superpad gescheuert. Ecken und Kanten müssen manuell bearbeitet
werden. Mit einem Wassersauger wird die Schmutzflotte dann aufgenommen und
der Belag gründlich mit nachgewässert. Das Wasser wird ebenfalls wieder mit
dem Wassersauger aufgenommen. Ist die Schmutzflotte teilweise vor dem Absaugen
angetrocknet, müssen diese Stellen beim Nachwässern nochmals mit der Maschine
und einem Pad abgefahren werden. So werden alle Reste völlig entfernt. Die
Ränder sollten manuell mit Baumwollbezügen getrocknet werden. Da Linoleum
relativ offenporig ist muss eine Trockenzeit von 12 Stunden einplant und auch
eingehalten werden. Rauhe Oberflächen können nach der Grundreinigung durch
Polieren mit einer roten Padscheibe geglättet werden. Dadurch wird Polymerdispersion
gespart, da weniger Aufträge benötigt werden. Bei älteren Belägen ist es oft
sinnvoll, nach der Grundreinigung einen Porenfüller aufzutragen und eventuell
dazwischen zu polieren.
Unterhaltsreinigung
Die Unterhaltsreinigung muß mit einem auf die Pflegefilmbeschichtung abgestimmten
Produkt vorgenommen werden. Keineswegs dürfen Schmierseife oder Phosphatreiniger
eingesetzt werden. Bei starken Verkehrsspuren kann mit einem entsprechendem
Produkt gecleanert werden. Linoleum Natur Diese Böden benötigen eine Einpflege.
Verwendet werden Hartwachse, die in den Boden einpoliert werden (Einscheibenmaschine
mit Polierpad). Eine normale Reinigung wird mit einem mildem Neutralreiniger
durchgeführt. Von Zeit zu Zeit wird etwas Wischpflege mit Wachsanteilen verwendet
Achtung:
Themen rund um die professionelle Reinigung.
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Der
Sinnersche Kreis
Reinigung
von Marmor- und Granitböden
Reinigung
von PVC Böden
Weichbodenbeläge unterscheiden
Reinigung und Pflege von Linoleumböden

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